Beschluss des 31. Landesjugendtreffen im Januar 2021 online
“Die Abgeordneten die auf Empfehlung der Linksjugend [‘solid] Thüringen und der unter 35-jährigen Mitglieder der Partei DIE LINKE Thüringenfür die Landesliste zur Thüringer Landtagswahl nominiert werden, haben eine politische Verantwortung. Sie sollen nicht einfach nur als junge Menschen im Landtag sitzen und sich politisch nicht von anderen MdL’s unterscheiden, sondern radikalere, progessivere und kontroverse Positionen in die reguläre politische Arbeit der Thüringer Linksfraktion bringen. Die Positionen dazu sollen vor allem auch aus dem Jugendverband kommen – aus den Schwerpunktforderungen der linksjugend [’solid] zur Landtagswahl und der alltäglichen inhaltlichen Arbeit des Jugendverbands. Daher werden folgende Leitlinien als Kriterien für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen den Jugendabgeordneten und Strukturen des Jugendverbandes festgelegt:
1. Regelmäßige Absprachen und transparente Arbeit
Direkter und regelmäßiger Austausch, sowie Einblick in die politische Arbeit der Jugendabgeordneten ist wichtig, um gegenseitiges politisches Vertrauen und eine effektive Zusammenarbeit zu koordinieren. Neben Klausuren und Sitzungen von LSPR oder KoRa bieten sich dazu auch dafür eventuell auch eigene Austauschformate oder Fragerunden für alle interessierten Mitglieder des Jugendverbands an.
2. Gemeinsame Ressourcennutzung
Die Verwendung der mit dem Mandat kommenden Ressourcen liegen selbstverständlich ganz in den Händen der Abgeordneten, jedoch könnteunter Umständen die Zusammenarbeit auch die Bereitstellung von personellen oder materiellen Ressourcen zur politischen Arbeit umfassen. Unser Ziel ist es, dass gemeinsam mit den Jugendabgeordneten (und weiteren MdLs darüber hinaus) Orte und Strukturen geschaffen werden, um progressive linke Politik und Aktionen vor Ort praktisch zu machen und entsprechende Angebote zu schaffen.
3. Kontaktvermittlung direkt zu Fachpolitiker:innen und Referent:innen
Die Jugendabgeordneten sollten zukünftig eine direkte Vermittlungsrolle zwischen Jugendverband und den jeweiligen Fachpolitiker:innen/Referent:innen der Landtagsfraktion einnehmen, um zukünftig besser inhaltlich arbeiten zu können und auf Fachwissen zugreifen zu können.
4. Sprachrohr für junge Genoss:innen
Die Jugendabgeordneten sind dazu angehalten in ihrer Rolle als MdL auch Themen in ihrer Arbeit anzusprechen und zu bearbeiten, die nicht unbedingt in ihrem persönlichen Themengebiet liegen, aber für junge Genoss:innen im Jugendverband und der Partei sehr relevant sind. Dazu sollten die Jugendabgeordnete mit dem Jugendverband Rücksprache halten und dieser wiederum bei entsprechenden Belangen an die Jugendabgeordnete herantreten.
Beschluss des XIV. Bundeskongresses am 26.-28. November 2021 online
Die bisherigen halbherzig umgesetzten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland und Europa haben versagt. Die aktuelle Corona-Politik ist davon geprägt den Alltag der Menschen zu erschweren und gleichzeitig zu viele Infektionen zu ermöglichen. Damit muss Schluss sein. Wir brauchen endlich eine Strategie die Zahlen massiv zu senken.
Als linksjugend [’solid] Thüringen unterstützen wir daher die Kampagne „Zero Covid“ mit ihren Forderungen für einen solidarischen, konsequenten und wirksamen Shutdown, der die nicht-systemrelevante Wirtschaft einschließt. Profite dürfen nicht länger über dem Gesundheitsschutz stehen.
Gleichzeitig machen wir uns dafür stark, dass die Pandemiebekämpfung global gedacht wird. Das bedeutet ärmere Länder nicht länger zu vergessen und die Impfpatente freizugeben.